Futurium Berlin

1.Preis
im Wettbewerb 2012
in Zusammenarbeit mit Richter Musikowski Architekten
Baubeginn: 2015 | Fertigstellung: 2017

 

Der Freiraum begreift sich als öffentliche Plattform und Interaktionsfläche für das Futurium – Verweil- und Erlebniszonen, überdachte Bereiche und Ausstellungszonen für repräsentative Großobjekte regen die Auseinandersetzung mit dem Gebäude und seinen Inhalten an. Schattenspendende Bäume und unterschiedliche Sitzgelegenheiten laden auf dem öffentlichen Platz zum Aufenthalt und Austausch ein.

Die Haupteingänge erhalten generöse Vorbereiche, die der städtebaulichen Situation und der Bedeutung des Futurium gerecht werden. Schatten spendende Baumreihen umfassen die Platzfläche, betonen übergeordnete Wegeverbindungen und bilden Nischen zum ungestörten Verweilen auf dem Platz.
Energiefeld
Die Platzfläche ist mit einem regelmäßigen, größtenteils ebenen Punktraster (“Energiefeld”) überzogen, innerhalb dessen ausgewählte Punkte auf unterschiedliche Weise “aufgeladen” werden. Sorgfältig platzierte Cluster mit verschiedenen Intarsien und Sitzzylindern gliedern die Platzfläche zurückhaltend. Durch Gruppierungen entstehen unterschiedliche Bereiche für die Aneignung durch Betreiber, Besucher und Passant: geschützte Sitzbereiche im Schatten, offene und flexible Bereiche für größere Gruppen oder dichtere Anschauungszonen für kurzweiliges Erlebnis. Die verschiedenen Intarsien dienen hierbei neben der Entsiegelung der Platzfläche als eine Art Leistungsschau innovativer Materialien, die als „Appetizer“ zu den im Haus angebotenen Inhalten hinleiten und zur Interaktion anregen sollen.

Weitere Informationen unter Futurium.

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Bauherr: Bundesrepublik Deutschland vertreten d. die Bundesanstalt f. Immobilienaufgaben | Nutzer: Futurium gGmbH | Generalübernehmer: BAM Deutschland AG | Leistungsumfang: LP1 – LP4, Leitdetails LP5, künstlerische Bauleitung | Fläche KG500: 3500qm | Fotos: architectureshooting/markus gröteke | s. competitionline