Bespielt
Erweiterung der Jeanne-Barez-Schule
Mit großzügigen Grünflächen und vom Straßenraum abgesetzten und in den Grünraum eingebetteten Gebäuden und Gebäudeensembles präsentiert sich die historische Ortsmitte von Französisch-Buchholz. Die räumliche Qualität, deutliche Spuren des ehemaligen Lennéparks, ist unverkennbar. Mit der Erweiterung der Jeanne-Barez-Schule werden diese Vorzüge der heute noch parkähnlichen Anlage im Quartiersinneren genutzt und betont.
Das bestehende Schulgebäude und die Turnhalle werden durch einen weiteren Schulbaustein zu einem Ensemble gefaßt. Es wird hierbei sowohl die Zusammengehörigkeit der Gebäude als auch die Eigenständigkeit der Bauformen angestrebt, sodaß die Maßstäblichkeit der Anlage im Grünen gewahrt bleibt und eine Campus-artige Atmosphäre entsteht. Dabei nutzt die Stellung des neuen Baukörpers die bestehende Situation im Herzen des Quartiers; eine Situation, die durch die Lage der Turnhalle eigenartig verdreht wirkt. Hierbei sei auf die Lage des ehemaligen Haupteingangs des Bestandsgebäudes hingewiesen, der der stimmungsvollen Zuwegung von der Hauptstraße abgewandt ist. Somit hebt sich für die räumliche Komposition der Schulanlage die Durchwegung des Ensembles thematisch hervor, die gegenwärtig gegenüber dem Schulhof als außenrämlicher Auftakt in ihrer Qualität hinten ansteht.
Die Stellung des Neubaus nimmt diese gegebenen Situationen als Chance für ein Schulensembles im Grünen, denn die gesamte Anlage weist enormes und äußerst sympathisches Potential auf. Dabei wird durch die Stellung des neuen Schulgebäudes auch die Ausformulierung und Belebung der Zwischenbereiche gesucht.