Kunstidyll
Ergänzender Museumsbau am Peter-August-Böckstiegel-Haus
Das Böckstiegel-Haus liegt am unteren Rand einer sanft abfallenden Obstwiese und ist von dem dichten Hain aus Bäumen gesäumt.
Bestimmt durch die Topographie nähert sich der Besucher dem Haus über den leicht geneigten Weg. Dabei bleibt der Blick auf das Böckstiegelhaus frei. Beim Fortschreiten weitet sich die Landschaft und es öffnet sich der Blick auf den Museumsbau.
Er liegt in unmittelbarer Nähe des Geburtshauses leicht in den Hang eingebettet. So werden Land- schaft und Freiraumbezüge, die prägenden landschaftlichen Blicke zum und vom Haus freigehalten. Der Bau
Von der Schloßstraße sieht man den Museumsbau leicht aus dem Gelände herausragen ohne dem Böckstiegel-Haus seine Präsenz streitig zu machen. Gleichwohl weisen der Minimalismus der Ku- baturen und die dunkle Farbgebung auf die Museumsnutzung hin und erwecken Aufmerksamkeit in dem einfachen, ländlichen Umfeld.
So verzahnt das Gebäude Topographie mit Bestand, ist noch nicht Haus und nicht mehr Landschaft.